Photovoltaik-Anlage auf Unternehmensdach

12.10.2021

Mittwoch, 03.11.2021: Hybrid-Veranstaltung der Handwerkskammer Ulm

Nutzung von Photovoltaikstrom im Gewerbe – auch mit Blick auf Recht und Steuern
Die Nutzung von Photovoltaikstrom bedeutet für viele Handwerksbetriebe Wettbewerbsvorteile und liefert einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Es tauchen jedoch vor und während des Betriebs einer PV-Anlage wichtige Fragen auf, die die Handwerkskammer Ulm in ihrer Veranstaltung beantworten möchte:

  • Welche Anforderungen beim Betrieb einer PV-Anlage kommen auf mich zu?
  • Wie kann man die gesamte Energieversorgung CO2-frei sicherstellen?
  • Welche rechtlichen Vorgaben sind zu beachten?
  • Was sind wichtige steuerliche Regelungen?
  • Wie kann eine PV-Anlage abgeschrieben werden?

Unser Geschäftsführer Norbert Unterharnscheidt wird als Keynote-Speaker über das Thema „Photovoltaikanlagen im gewerblichen Bereich – CO2-freie Energieversorgung durch Solarstrom in Kombination mit Wasserstoffanlagen“ referieren.

Anmeldung für Online-Teilnahme:
https://register.gotowebinar.com/register/1316189503152825101

Anmeldung für Präsenz-Teilnahme:
https://www.hwk-ulm.de/veranstaltung/nutzung-von-photovoltaikstrom-im-gewerblichen-bereich-auch-mit-blick-auf-recht-und-steuern-hybrid-veranstaltung/

Wir freuen uns auf Sie!

Folgen des Klimawandels sind menschlich verschuldet

01.09.2021

Was wissen wir Stand heute über das Klima?

Die Faktensammlung des Deutschen Klima Konsortiums klärt auf
Wie man beim Thema Klimaschutz konsequent handeln kann, wird oft gegensätzlich diskutiert. Sechs Organisationen, unter anderem das Deutsche Klima-Konsortium, haben daher ein Factsheet zu dem heute in der Klimaforschung anerkannten Wissen veröffentlicht – von seinen naturwissenschaftlichen Grundlagen, den Folgen in Deutschland und auf der ganzen Welt bis hin zu den in Paris vereinbarten Zielen.

Das Papier belegt, dass die gegenwärtige globale Erwärmung eine Tatsache und menschliches Handeln der Hauptgrund ist. Trotz 30 Jahren internationaler Klimapolitik sammeln sich weiterhin immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre an und verstärken den Klimawandel. Notwendig sind dauerhafte und tiefgreifende strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft – vom Energiesystem über Landnutzung bis hin zur Infrastruktur.

Die Faktensammlung können Sie hier herunterladen!

Herausgegeben von:

Weitere Informationen
Zusätzlich hat das Deutsche Klima Konsortium auch ganz neu und ganz kompakt hier Informationen zusammengestellt! Außerdem gibt es nun auch einen Klima-Online-Kurs für alle, die noch mehr und intensiver dieses Thema bearbeiten möchten.

Bei e.systeme21 bekommen Sie alles aus einer Hand

ACHTUNG: Förderung ist ausgelaufen!

09.06.2021

Zuschuss sichern – Klima schützen!

Beantragen auch Sie eine Förderung für Ihre neue Photovoltaik-Anlage
Mit dem Ulmer Energieförderprogramm werden Ulmer Gebäude- und Grundstückseigentümer dabei unterstützt, einen hohen Energiestandard für ihre Immobilie zu realisieren. Aktuell beinhaltet das Programm attraktive Zuschüsse für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen sowie Dach- und Fassadenphotovoltaik im Gebäudebestand.

Was wird genau gefördert und mit welchem Betrag können Sie rechnen?

1. Bei gebäudeintegrierten PV-Anlagen wird „die architektonische, bauphysikalische und konstruktive Einbindung von PV-Elementen in die Gebäudehülle“ gefördert, und zwar mit 400 € je kWp.

2. Bei der Integration von Dach- und Fassadenphotovoltaik im Gebäudebestand müssen die Maßnahmen in einem baulichen Zusammenhang mit dem entsprechenden Bestandsgebäude stehen.

Hier erhalten Sie

  • 200 € je kWp für die ersten 20 kWp
  • 100 € je kWp zwischen 20 kWp und 40 kWp
  • 75 € je kWp zwischen 40 kWp und 100 kWp

Für beides gilt:
Der Antrag zur Förderung bei der Stadt Ulm muss unbedingt vor einem Dienstleister-Auftrag – sprich vor Maßnahmenbeginn – erfolgen! Anspruchsberechtigt sind Gebäude- und Grundstückseigentümer innerhalb des Ulmer Stadtgebiets.

Eine Übersicht über aktuelle Fördermöglichkeiten in Baden-Württemberg und Bayern in Bezug auf Photovoltaik können Sie sich hier herunterladen.

25.05.2021

Experten-Know-how bei e.systeme21

Jörg Steimann ist nun zertifizierter und geprüfter PV-Gutachter
Wir freuen uns, dass unser Kollege und Gesellschafter Herr Jörg Steimann im Mai 2021 erfolgreich an einer Weiterbildung zum zertifizierten PV-Gutachter des TÜV Rheinland teilgenommen hat. Seine langjährige Fachexpertise führte dazu, dass er die dreistufige Ausbildung mit Abschlussprüfung bestens meisterte. Im abschließend erstellten Mustergutachten erzielte er 93 von 100 möglichen Punkten. Als zertifizierter PV-Gutachter (TÜV) ist Jörg Steimann ab sofort beim TÜV Rheinland mit einer entsprechenden Zertifizierungsnummer gelistet.

Mit dieser Zusatzqualifikation unterstreichen wir, die e.systeme21, unsere Kompetenz auf dem Gebiet von PV-Systemen. Sie als Kunde können sich daher auf eine PV-Anlage freuen, die den aktuellen Richtlinien eines TÜV zertifizierten PV-Gutachters entspricht.

Mit seinem Experten-Know-how steht Herr Steimann Betreibern und Errichtern von Photovoltaik-Anlagen gerne als kompetenten Partner zur Seite. Er beherrscht die Regeln der Technik und kann Ihnen ein fundiertes Gutachten von PV-Anlagen erstellen.

0%-Finanzierung für Ihre Photovoltaik-Anlage

18.05.2021

0%-Finanzierung für Ihre Photovoltaik-Anlage

Die monatliche zinslose Rate ersetzt Ihre sofortige Kaufpreiszahlung
Nun können Sie sich Ihren Traum von einer PV-Anlage ganz einfach mit unserer 0%-Finanzierung erfüllen, auch wenn Sie die Anschaffungskosten dafür nicht sofort bezahlen möchten. In Kombination mit einem billigen Stromvertrag haben Sie das ganze Jahr eine sichere Stromversorgung zu günstigsten Kosten.

Ihre Vorteile

  • Finanzierung umfasst das komplette System mit allen Komponenten
  • Langfristiger Ratenkredit von einer Sparkasse
  • Individuelle Laufzeitvereinbarung
  • 0% Zinsen
  • sofortige Nutzung der Photovoltaik-Anlage inkl. Einspeisevergütung
  • wir kümmern uns für Sie um die Abwicklung!

Interesse geweckt?
Lassen Sie sich von unserem kompetenten Team beraten!

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Asbestdach wird entfernt

Bild 1: Unsere Monteure entfernen das alte Dach und bringen Trapezblech über die gesamte Dachfläche auf.

Photovoltaik-Anlage auf Trapezblech

Bild 2: Die PV-Anlage kann anschließend auf dem neuen Dach problemlos angebracht werden.

05.05.2021

Photovoltaik auf einem Asbestdach ist verboten!

Aber es gibt dennoch Chancen und Möglichkeiten für eine PV-Anlage
Durch ein baurechtliches Verbot in allen Ländern der EU, dürfen generell keine baulichen Maßnahmen auf und an Asbestdächern durchgeführt werden. Dies gilt auch für die Bebauung mit PV-Anlagen.

Wie kann ich eine Halle mit Asbest trotz des baurechtlichen Verbots mit einer PV-Anlage bebauen lassen?
Die Dacheindeckung mit Asbest muss zwingend vor der Montage vom Dach entfernt werden. Dies bedeutet, dass zuerst die Asbest-Platten von einer zertifizierten Firma fachgerecht entfernt, gesammelt und entsorgt werden müssen. Im Anschluss kann eine andere Dacheindeckung (z.B. Trapezblech oder Sandwichprofile) auf das Gebäude gebaut werden. Auf dieses neue Dach kann anschließend eine Photovoltaik-Anlage angebracht werden.

Gibt es einen Vorteil, wenn ich das Asbest vom Dach entfernen lasse?
Asbest-Platten haben ein relativ hohes Gewicht. Zumeist sind es 200 – 250 N/m2 (entspricht 20 – 25 kg/m2). Durch das Entfernen kann dieser Gewinn an Belastungsfähigkeit für ein neues Dach inkl. PV-Anlage genutzt werden. Wird die Anlage dachparallel auf das neue Dach gebaut, also parallel der Dachebene, verändern sich die Druck- und Sogkräfte durch Wind nicht. Da Trapezbleche inkl. einer PV-Anlage meist nicht mehr Last als 200 N/m2 (entspricht 20 kg/ m2) auf das Gebäude bringen, ist der gesamte Austausch aus der Sicht der Gebäudestatik, neutral.

Logo Marktstammdatenregister

01.05.2021

Solaranlagen müssen gemeldet werden

Wozu eigentlich ein Marktstammdatenregister?
Das Register soll in erster Linie Informationen zum Strommarkt in Deutschland in einer großen Datenbank vollständig bündeln und dient zur Vereinfachung und Abschaffung von Meldepflichten.

So sind alle Akteure des Strom- und Gasmarktes dazu verpflichtet, sich selbst und ihre Anlagen im MaStR-Webportal www.marktstammdatenregister.de zu registrieren. Sprich: Wenn Sie privat mit einer PV-Anlage Strom erzeugen, müssen sie diese Anlage ins Marktstammdatenregister eintragen. Dabei gilt für Neuanlagen eine Frist von 1 Monat nach Inbetriebnahme der Anlage.

Was passiert, wenn ich die Anlage nicht melde oder die Frist verpasse?
Ganz wichtig: Für das Marktstammdatenregister besteht eine Meldepflicht! Wenn Sie Ihre Anlage nicht fristgerecht eintragen, riskieren Sie den Verlust Ihrer Einspeisevergütung oder es droht ein Bußgeld.

Klingt kompliziert?
Ist aber ganz einfach!
Denn die Eintragung Ihrer (bei uns beauftragten) Anlage ins Marktstammdatenregister übernehmen wir für Sie! Diese Dienstleistung ist in jedem Auftrag inklusive. So haben Sie die maximale Sicherheit und können sich entspannt zurücklehnen.

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Tankstelle mit Zapfsäule für Wasserstoff

25.04.2021

Mit Wasserstoff in die Zukunft starten

Rechnet sich das Öko-Gas für Verbraucher? 
Wir haben mal nachgerechnet und festgestellt: PV-Anlagen können für Investoren wieder interessant werden – wenn sie damit grünen Strom für die Elektrolyse erzeugen. Ein kg H2 kostet an der Tankstelle brutto 9,50 EUR und ein Brennstoffzellenfahrzeug (PKW) verbraucht etwa 1 kg H2 auf 100 km. Die Kosten sind also 9,50 EUR pro 100 km, auch wenn mit dem H2 über die Brennstoffzelle nur die Elektrobatterie geladen wird. Dies entspricht etwa dem Preis von Diesel oder Benzin. Die 9,50 EUR pro kg H2 sind ein politischer Preis und nicht begründet durch die Herstellungskosten von H2.

Wenn man nun den Wasserstoff aus grünem Strom von PV-Anlagen mit einen kalk. Strompreis von 5 – 10 Cent pro kWh (je nach Lebensdauer der PV-Anlagen) erzeugt und auch die Elektrolyseanlagen und die Tankstellen nur Investitionskosten und keine laufenden „Materialkosten“ (wie Rohöl für Benzin) verursachen, wird zwangsläufig schnell ein Punkt erreicht, bei dem Wasserstoff billiger ist als Benzin, auch wenn der Benzinpreis stark durch Steuern belastet ist. Zusätzlich wird der CO2 Ausstoß verringert etc. was weitere Umwelt-Kosten einspart.

Mit einer Elektrolyseanlage für ca 800 TEUR und einer Photovoltaikanlage mit 1 MW (ca 800 TEUR) plus Tankstelle (ca 400 TEUR) können 100 PKW pro Tag mit H2 betankt werden / Reichweite ca. 600 km pro Fahrzeug. Das entspricht einer km-Leistung pro Tag von 60.000 km. Das entspricht ca 22 Mio km pro Jahr bzw ca 440 Mio km in 20 Jahren. Nun kann man die Investitionskosten von 2 Mio EUR auf 20 Jahre verteilen bzw auf 440 Mio km. So betragen die Investitionskosten nur 0,5 Cent pro km bzw 50 Cent pro 100 km.

Von dem aktuellen politischen Preis für H2 von 9,50 EUR entfallen eigentlich nur 50 Cent auf die Investition. Und das erforderliche Wasser kann nicht viel kosten, zumal es in der Elektrolyseanlage ohnehin aufbereitet werden muss. Und die Sonne schickt für die Energie für den Strom keine Rechnung! Außerdem kann Wasserstoff dezentral dort erzeugt werden – wie PV-Strom, – wo Wasserstoff gebraucht wird, was Transportkosten und Infrastrukturkosten verringert.

Wir sehen also: Grüner Strom ist nach wie vor auf dem Vormarsch und rechnet sich in jedem Fall!

Bringt die saubere Energie mehr Klimaschutz?
Dazu verfasste das ZDF einen interessanten Beitrag mit dem Titel „Wundermittel Wasserstoff“:

Visualisierung neues Bürogebäude e.systeme21 GmbH 2021 © Losberger Modular Systems GmbH

01.04.2021

e.systeme21 GmbH am neuen Standort im Ulmer Donautal

Der Umzug von der e.systeme21 ins Ulmer Donautal erfolgte zum 1.1.2021 – das Unternehmen ist dem alten Bürogebäude in Dornstadt entwachsen. Auch das Team wurde um weitere qualifizierte Mitarbeiter verstärkt. Dies war nötig, um die steigende Nachfrage zufriedenzustellen, erklärt Norbert Unterharnscheidt. Der Umzug brachte zahlreiche Vorteile mit sich: Größere Räumlichkeiten in der eigenen Immobilie sowie den optimalen Standort mit einer bestmöglich ausgebauten Infrastruktur. So ist e.systeme21 auch für Kunden und Mitarbeiter perfekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. „Eine Bushaltestelle und den Bahnhof Ulm-Donautal direkt vor der Tür – besser geht`s nicht!“, schwärmt der Geschäftsführer.

Doch vor allem könne man an diesem Standort mit einem gewerblichen Bestandsgebäude eine klimaneutrale Immobilie schaffen – ganz nach dem Motto des Unternehmens, die Welt „umweltfreundlicher und nachhaltiger“ gestalten zu wollen, betont Unterharnscheidt. Im 2. Halbjahr 2021 wird das Gebäude erweitert und energetisch saniert. Es wird dann weitgehend energieautark, da mittels PV-Anlagen auf Dach und Fassade sowohl die Versorgung von Büro und Lager mit Strom und Wärme, als auch das Laden der Elektrofahrzeuge gewährleistet wird.

„Am Standort werden wir außerdem zeigen, dass man mittels Überschussstrom aus der Photovoltaik mit einer eigenen Elektrolyse-Anlage Wasserstoff erzeugen kann.“, erzählt der Geschäftsführer. Der Wasserstoff könne dann für die Wärmeversorgung oder Rückverstromung verwendet werden – oder er kommt in der Elektromobilität zum Einsatz. „Das ist Sektorkopplung am lebenden Objekt!“