Asbestdach wird entfernt

Bild 1: Unsere Monteure entfernen das alte Dach und bringen Trapezblech über die gesamte Dachfläche auf.

Photovoltaik-Anlage auf Trapezblech

Bild 2: Die PV-Anlage kann anschließend auf dem neuen Dach problemlos angebracht werden.

05.05.2021

Photovoltaik auf einem Asbestdach ist verboten!

Aber es gibt dennoch Chancen und Möglichkeiten für eine PV-Anlage
Durch ein baurechtliches Verbot in allen Ländern der EU, dürfen generell keine baulichen Maßnahmen auf und an Asbestdächern durchgeführt werden. Dies gilt auch für die Bebauung mit PV-Anlagen.

Wie kann ich eine Halle mit Asbest trotz des baurechtlichen Verbots mit einer PV-Anlage bebauen lassen?
Die Dacheindeckung mit Asbest muss zwingend vor der Montage vom Dach entfernt werden. Dies bedeutet, dass zuerst die Asbest-Platten von einer zertifizierten Firma fachgerecht entfernt, gesammelt und entsorgt werden müssen. Im Anschluss kann eine andere Dacheindeckung (z.B. Trapezblech oder Sandwichprofile) auf das Gebäude gebaut werden. Auf dieses neue Dach kann anschließend eine Photovoltaik-Anlage angebracht werden.

Gibt es einen Vorteil, wenn ich das Asbest vom Dach entfernen lasse?
Asbest-Platten haben ein relativ hohes Gewicht. Zumeist sind es 200 – 250 N/m2 (entspricht 20 – 25 kg/m2). Durch das Entfernen kann dieser Gewinn an Belastungsfähigkeit für ein neues Dach inkl. PV-Anlage genutzt werden. Wird die Anlage dachparallel auf das neue Dach gebaut, also parallel der Dachebene, verändern sich die Druck- und Sogkräfte durch Wind nicht. Da Trapezbleche inkl. einer PV-Anlage meist nicht mehr Last als 200 N/m2 (entspricht 20 kg/ m2) auf das Gebäude bringen, ist der gesamte Austausch aus der Sicht der Gebäudestatik, neutral.

Logo Marktstammdatenregister

01.05.2021

Solaranlagen müssen gemeldet werden

Wozu eigentlich ein Marktstammdatenregister?
Das Register soll in erster Linie Informationen zum Strommarkt in Deutschland in einer großen Datenbank vollständig bündeln und dient zur Vereinfachung und Abschaffung von Meldepflichten.

So sind alle Akteure des Strom- und Gasmarktes dazu verpflichtet, sich selbst und ihre Anlagen im MaStR-Webportal www.marktstammdatenregister.de zu registrieren. Sprich: Wenn Sie privat mit einer PV-Anlage Strom erzeugen, müssen sie diese Anlage ins Marktstammdatenregister eintragen. Dabei gilt für Neuanlagen eine Frist von 1 Monat nach Inbetriebnahme der Anlage.

Was passiert, wenn ich die Anlage nicht melde oder die Frist verpasse?
Ganz wichtig: Für das Marktstammdatenregister besteht eine Meldepflicht! Wenn Sie Ihre Anlage nicht fristgerecht eintragen, riskieren Sie den Verlust Ihrer Einspeisevergütung oder es droht ein Bußgeld.

Klingt kompliziert?
Ist aber ganz einfach!
Denn die Eintragung Ihrer (bei uns beauftragten) Anlage ins Marktstammdatenregister übernehmen wir für Sie! Diese Dienstleistung ist in jedem Auftrag inklusive. So haben Sie die maximale Sicherheit und können sich entspannt zurücklehnen.

Jetzt Ihr Angebot einholen!
Tankstelle mit Zapfsäule für Wasserstoff

25.04.2021

Mit Wasserstoff in die Zukunft starten

Rechnet sich das Öko-Gas für Verbraucher? 
Wir haben mal nachgerechnet und festgestellt: PV-Anlagen können für Investoren wieder interessant werden – wenn sie damit grünen Strom für die Elektrolyse erzeugen. Ein kg H2 kostet an der Tankstelle brutto 9,50 EUR und ein Brennstoffzellenfahrzeug (PKW) verbraucht etwa 1 kg H2 auf 100 km. Die Kosten sind also 9,50 EUR pro 100 km, auch wenn mit dem H2 über die Brennstoffzelle nur die Elektrobatterie geladen wird. Dies entspricht etwa dem Preis von Diesel oder Benzin. Die 9,50 EUR pro kg H2 sind ein politischer Preis und nicht begründet durch die Herstellungskosten von H2.

Wenn man nun den Wasserstoff aus grünem Strom von PV-Anlagen mit einen kalk. Strompreis von 5 – 10 Cent pro kWh (je nach Lebensdauer der PV-Anlagen) erzeugt und auch die Elektrolyseanlagen und die Tankstellen nur Investitionskosten und keine laufenden “Materialkosten” (wie Rohöl für Benzin) verursachen, wird zwangsläufig schnell ein Punkt erreicht, bei dem Wasserstoff billiger ist als Benzin, auch wenn der Benzinpreis stark durch Steuern belastet ist. Zusätzlich wird der CO2 Ausstoß verringert etc. was weitere Umwelt-Kosten einspart.

Mit einer Elektrolyseanlage für ca 800 TEUR und einer Photovoltaikanlage mit 1 MW (ca 800 TEUR) plus Tankstelle (ca 400 TEUR) können 100 PKW pro Tag mit H2 betankt werden / Reichweite ca. 600 km pro Fahrzeug. Das entspricht einer km-Leistung pro Tag von 60.000 km. Das entspricht ca 22 Mio km pro Jahr bzw ca 440 Mio km in 20 Jahren. Nun kann man die Investitionskosten von 2 Mio EUR auf 20 Jahre verteilen bzw auf 440 Mio km. So betragen die Investitionskosten nur 0,5 Cent pro km bzw 50 Cent pro 100 km.

Von dem aktuellen politischen Preis für H2 von 9,50 EUR entfallen eigentlich nur 50 Cent auf die Investition. Und das erforderliche Wasser kann nicht viel kosten, zumal es in der Elektrolyseanlage ohnehin aufbereitet werden muss. Und die Sonne schickt für die Energie für den Strom keine Rechnung! Außerdem kann Wasserstoff dezentral dort erzeugt werden – wie PV-Strom, – wo Wasserstoff gebraucht wird, was Transportkosten und Infrastrukturkosten verringert.

Wir sehen also: Grüner Strom ist nach wie vor auf dem Vormarsch und rechnet sich in jedem Fall!

Bringt die saubere Energie mehr Klimaschutz?
Dazu verfasste das ZDF einen interessanten Beitrag mit dem Titel “Wundermittel Wasserstoff”:

Visualisierung neues Bürogebäude e.systeme21 GmbH 2021 © Losberger Modular Systems GmbH

01.04.2021

e.systeme21 GmbH am neuen Standort im Ulmer Donautal

Der Umzug von der e.systeme21 ins Ulmer Donautal erfolgte zum 1.1.2021 – das Unternehmen ist dem alten Bürogebäude in Dornstadt entwachsen. Auch das Team wurde um weitere qualifizierte Mitarbeiter verstärkt. Dies war nötig, um die steigende Nachfrage zufriedenzustellen, erklärt Norbert Unterharnscheidt. Der Umzug brachte zahlreiche Vorteile mit sich: Größere Räumlichkeiten in der eigenen Immobilie sowie den optimalen Standort mit einer bestmöglich ausgebauten Infrastruktur. So ist e.systeme21 auch für Kunden und Mitarbeiter perfekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. „Eine Bushaltestelle und den Bahnhof Ulm-Donautal direkt vor der Tür – besser geht`s nicht!“, schwärmt der Geschäftsführer.

Doch vor allem könne man an diesem Standort mit einem gewerblichen Bestandsgebäude eine klimaneutrale Immobilie schaffen – ganz nach dem Motto des Unternehmens, die Welt „umweltfreundlicher und nachhaltiger“ gestalten zu wollen, betont Unterharnscheidt. Im 2. Halbjahr 2021 wird das Gebäude erweitert und energetisch saniert. Es wird dann weitgehend energieautark, da mittels PV-Anlagen auf Dach und Fassade sowohl die Versorgung von Büro und Lager mit Strom und Wärme, als auch das Laden der Elektrofahrzeuge gewährleistet wird.

„Am Standort werden wir außerdem zeigen, dass man mittels Überschussstrom aus der Photovoltaik mit einer eigenen Elektrolyse-Anlage Wasserstoff erzeugen kann.“, erzählt der Geschäftsführer. Der Wasserstoff könne dann für die Wärmeversorgung oder Rückverstromung verwendet werden – oder er kommt in der Elektromobilität zum Einsatz. „Das ist Sektorkopplung am lebenden Objekt!“