Photo­voltaikanlagen im Gewerbe Beispiel­rechnung

Beispiel: Die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage im Gewerbe

Der Beispielbetrieb hat einen jährlichen Strombedarf von 250.000kWh.

Jährlicher Bezug

250.000 kWh/a

Der Betrieb bezieht den Strom aus dem öffentlichen Stromnetz für 18 Ct/kWh und kommt so auf 45.000 Euro jährliche Stromkosten.

Jährliche Bezugs­kosten

45.000 €

Der Betrieb entscheidet sich für die Installation einer Photo­voltaikanlage mit einer Leistung von 99 kWp. Wegen der südlichen Ausrichtung mit einer Dachneigung 15°, wird eine jährliche Stromproduktion von 110.880 kWh berechnet.

Jährliche Strom­produktion

110.880 kWh/a

Die Investitionskosten der Photovoltaikanlage belaufen sich auf 99.000 €. Schätzt man die Nutzungsdauer pessimistische auf 20 Jahre, belaufen sich die Gestehungskosten auf 5,0 Ct/kWh

Gestehungs­kosten

5,0 Ct/kWh

Durch den hohen Strombedarf tagsüber, können 78% des produzierten Stroms direkt im Betrieb verbraucht werden

Eigen­verbrauchs­quote

78%

Nun muss entsprechend weniger Strom aus dem Netz bezogen werden und die Strombezugskosten sinken.
Die Höhe der Ersparnis hängt vom Strompreis ab und steigt bei steigendem Strompreis.

Jährliche Ersparnis

15.553 €

Solarstrom, der nicht direkt im Betrieb verbraucht wird, wird in das Netz eingespeist und mit der Einspeisevergütung vergütet. Diese wird durch das EEG für 20 Jahre garantiert.

Jährliche Einnahmen

2.772 €

Die Einsparungen und Einnahmen führen dazu, dass sich die Investition in die Photovoltaikanlage innerhalb von 5,3 Jahren wirtschaftlich rechnet.

Amortisation

5,3 Jahre